Bundespräsident a.D. Joachim Gauck

Parlamentsgespraech-NRW

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Bundespräsident a.D. Joachim Gauck im Austausch mit den Journalistinnen Kerstin Münstermann (re.) und Vivien Leue im Düsseldorfer Landtag

Bundespräsident a.D. Joachim Gauck im Austausch mit den Journalistinnen Kerstin Münstermann (re.) und Vivien Leue im Düsseldorfer Landtag

Parlamentsgespräch "80 Jahre Landtag NRW"

22. September 2026, Düsseldorf

Bundespräsident a.D. Joachim Gauck diskutierte beim Parlamentsgespräch im Düsseldorfer Landtag zum Thema „80 Jahre Landtag NRW – Demokratie in Krisenzeiten!?“ mit der Journalistin Kerstin Münstermann von der Rheinischen Post.

Er erklärte, dass Vertrauen verloren gehe, wenn ein großer Teil der Bevölkerung den Eindruck gewinne, die Politik warte nur ab. Politiker müssten deshalb auch die Nähe zu Menschen suchen, deren Sorgen sie nicht teilen. Zuhören bedeute dabei jedoch nicht, jeden Wunsch zu erfüllen oder einfache Antworten zu versprechen.

Gefährlich werde es, wenn Menschen der Politik nicht mehr zutrauten, Probleme zu lösen. Wer nur abwarte, statt zu gestalten, verspiele Vertrauen. Reformen müssten deshalb verständlich erklärt, durchgehalten und auch gegen Widerstände vertreten werden. Den Zulauf zu populistischen Parteien führte Gauck unter anderem auf die Angst vor gesellschaftlichem Wandel zurück.

Das vollständige Gespräch finden Sie hier.